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Besondere Einsätze

17.04.2012 - 02:10
Brand Obstgenossenschaft Gargazon

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Buschbrand Tappeinerweg

01.05.2011 - 17:30

Am späten Sonntag-Nachmittag wurden die Wehren von Meran, Gratsch und Untermais wegen eines Buschbrandes am Tappeinerweg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zum Brandort stellte sich heraus, dass es sich um ein größeres Ereignis handelt, weshalb die Nachbarwehren Zenoberg und Tirol nachgefordert wurden. Ein erster Löschangriff wurde von der Feuerwehr Gratsch am Ausgangspunkt des Brandes durchgeführt. Da jedoch die eigens für solche Zwecke fix verbaute Löschleitung wegen des Feuers bereits geschmolzen war, musste eine Zubringerleitung über den Ladurnerhof und eine zweite von der Verdistraße zum Hotel Tappeiner und weiter über den Steig zum Restaurant Schlehdorf zum Brandherd gelegt werden.
So konnte der Brand von zwei Seiten bekämpft werden. Von der Feuerwehr Tirol und Zenoberg wurde ein dritter Löschangriff von Tiroler Seite vorgenommen. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch das unwegsame Gelände und permanenten Steinschlag. Das Feuer hatte sich bereits unter die in den vergangenen Jahren installierten Steinschlagnetzte gefressen und weiter Richtung Tirol ausgebreitet. Aus diesem Grund und des mittlerweile starken Windes wurde in Absprache mit der Forstbehörde der Einsatz eines Hubschraubers mit Löschbehälter eingeleitet. Nach einigen Löschflügen und dem Einsatz von Netzmittel im Löschwasser konnte der Brand gegen 20.30 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Einzelne Glutnester wurden von den Gratscher Kollegen noch bei Einbruch der Dunkelheit abgelöscht.
Dass sich das Feuer und somit auch der Schaden in Grenzen hielt ist dem raschen Einsatz der 5 unten angeführten Wehren und der guten Koordination durch Toni Nischler, Kommandant der Feuerwehr Gratsch und Abschnittsinspektor Karl Gamper zu verdanken.
Im Einsatz standen 120 Mann der Feuerwehren Gratsch, Meran, Untermais, Zenoberg und Tirol mit 20 Fahrzeugen. Ebenso die Stadtpolizei Meran und Carabinieri, welche den Tappeinerweg sperrten und Schaulustige von den eingesetzten Mannschaften fern hielten.

K.G.

 

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