Freiwillige Feuerwehr Meran
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25.10.2011 - 20:00
Am 25.10.2011 organisierte die FF-Meran in Kooperation mit dem Krankenhaus Meran, der FF-Gratsch, dem Roten und dem Weißen
Kreuz eine Notfallübung im Krankenhaus Meran.
Bei der Übung wurde ein Dampfaustritt mit anschließender Explosion in der Wäscherei simuliert. Die Landesnotrufzentrale
alarmierte die zwei Feuerwehren und die restlichen Rettungsorganisationen. Als das erste Einsatzfahrzeug am Krankenhaus angekommen
war, erfuhren die Wehrmänner von sieben verletzten Krankenhausmitarbeitern am Einsatzort.
Die ersten Atemschutztrupps kümmerten sich unter der Überwachung der FF-Gratsch sofort um die Personensuche im
stark verrauchten Raum. Eine Person war in einem Nebenraum der Wäscherei eingesperrt, dessen Tür weder von innen
noch von außen zu öffnen war. Die Wehrmänner mussten also im verrauchten Raum eine Türöffnung durchführen.
Drei Leichtverletzte wurden mittels Fluchthauben ins Freie gebracht. Die Schwerverletzten wurden ins Triagezelt gebracht,
das von der FF-Meran aufgebaut worden war. Dort wurden sie von den Notärzten und ihren Helfern gesichtet und
erstbehandelt. Anschließend wurden die Schwerverletzten mit den bereitstehenden Rettungswagen in die Erste Hilfe des Krankenhauses
gebracht, wo sie weiter versorgt wurden.
Nachdem alle Verletzten gerettet und versorgt waren, wurde die Wäscherei mittels Hochdruckbelüfter wieder rauchfrei gemacht.
An der Übung waren die Feuerwehren Meran und Gratsch mit 43 Mann und 11 Fahrzeugen, Rotes Kreuz, Weißes Kreuz,
Notärzte der Ersten Hilfe und Notfallkoordinatoren des Krankenhauses Meran beteiligt.
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